3.0 Poker als Sport

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Ist Poker Sport? Poker ist Sport!

Poker auf dem Weg zur offiziellen Anerkennung als Denksport 

Poker als Sportart? Diese Frage wird schon länger kontrovers diskutiert. Poker ist eine Denksportart. Ein Sport, der die Konzentration, strategisches Denken, schnelles Rechnen und Beobachtungsgabe fördert. Im Grunde ist es ein Denkspiel, aber es beinhaltet einen Glamour-Faktor. Für manche der älteren Generationen ist es hingegen nichts anderes als ein Glücksspiel.

Poker ein reines Glücksspiel? Da reagieren Profispieler unwirsch bis amüsiert. Poker sei ein Geschicklichkeitsspiel, Fleißarbeit, aber kein Glücksspiel. Körpersprache, Mimik, Taktik, Kopfrechnen und Detailwissen aus unzähligen Stunden am Pokertisch gelte es in Einklang zu bringen - das ist die hohe Kunst. Die Karten seien doch oft nur Staffage. Es sei zwar Glück, welche der 52 man zugeteilt bekommt. Aber was man daraus mache, das sei Strategie.

Auch in anderen Sportarten kann Glück spielentscheidend sein. Normalerweise werden sich jedoch Glück und Pech über mehrere Spiele ausgleichen, d. h. letztendlich wird in den meisten Fällen die beste Mannschaft / der beste Spieler tatsächlich Meister.

In einigen Ländern definierte man Poker schon länger als Geschicklichkeitsspiel, was demnach den gleichen Stellenwert wie Bridge und Schach aufweist. In den letzten Jahren häufen sich die Berichte darüber, dass Poker als Sport regional anerkannt wurde.

In 2011 urteilte ein französisches Gericht in Toulouse aufgrund der Einschätzungen eines Mathematikprofessors und von Schach- und Bridge-Experten, dass Poker ein vom Können abhängiges Spiel ist. Talent, Erfahrung und Menschenkenntnis sowie eine passende Taktik sind hier am Wichtigsten; Glück allein macht hier noch keinen Erfolg.

Die International Mind Sport Association (IMSA) hat die International Federation of Poker (IFP) in 2010 als Beobachtungsmitglied aufgenommen und spielt die Variante „Match Poker“ (auch „Duplicate Texas Holdem“ genannt). Erklärtes Ziel der IFP ist die Aufnahme in die IMSA als Vollmitglied. Das heißt, Poker ist auf den Weg zur offiziellen Denksportart, wie Schach, Dame, Go oder Bridge es schon sind, und könnte demnächst bei den World Mind Sports Games vertreten sein.

Umgangssprachlich wird mit Sport häufig Wettkampf und Leistung assoziiert, was sich nicht nur in Begriffen wie Denksport oder Gedächtnissport manifestiert, sondern auch im Anspruch verschiedener Verbände reflektiert wird, vom IOC als Sportart anerkannt zu werden.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) erkennt die IMSA an, was bedeutet, dass dann auch Poker vom IOC anerkannt wird sobald die Aufnahme in die IMSA erfolgt.

Wie bei jeder Sportart benötigt man Regeln. Seriöse Pokerturniere werden nach allgemein anerkannten Regeln gespielt. Da gibt es keine gezinkten Karten oder ähnliche Betrugsmöglichkeiten. Auch sollte man keineswegs bluffen mit betrügen verwechseln - der Bluff ist wesentlicher Bestandteil des Pokerspiels! Ein Bluff wird auch als eine Art Kunst bezeichnet. Bluffen ist, dem Gegenüber glauben zu lassen, dass man etwas hat, das man in Wahrheit gar nicht besitzt.

Alles, was Sport auszeichnet, findet man auch im Pokerspiel wieder

Poker ist einzigartig, denn hier kann auch ein absoluter Anfänger einen gestandenen Profi in einem Heads-Up Spiel besiegen. Dass im Tennis ein Anfänger einen Tennisprofi in einem einzelnen Satz bezwingt, ist hingegen undenkbar. Genauso wie ein Golfer mit einem Handicap von 20 nie eine Runde gegen einen Profi gewinnen könnte, beim Poker jedoch hat auch der schlechtere Spieler immer eine Gewinnchance.

Genau für diese Sensation sorgte der damalige Hobby-Pokerspieler Chris Moneymaker bei der WSOP 2003 in Las Vegas, als er als blutiger Amateur und Online-Qualifikant das Main Event gegen alle Profis gewann und damit einen weltweiten Pokerboom (den sogenannten „Moneymaker Effekt“) auslöste.

Auf lange Sicht wird sich aber der bessere Pokerspieler durchsetzen. Die Poker-Journalistin Victoria Coren schrieb: "Es ist ein Kopfspiel, ein Kampf des Verstandes, ein Wettbewerb der Intelligenz und des Instinkts. Es sollte nicht neben und sicherlich auch nicht hinter Wettbewerben von purer Kraft und Schnelligkeit stehen."

Denn auch beim Pokersport geht es nicht ohne Training. Mehr gespielte Hände bedeuten mehr Verständnis, bessere Fähigkeiten und damit steigende Chancen ein Poker-Turnier zu gewinnen. Auch Ausdauer ist wichtig, denn bei großen Turnieren sitzt man über viele Stunden, manchmal sogar mehrere Tage, an den Pokertischen.

Poker ist ebenso ein strategisches Spiel, dazu gehört wie bei anderen Sportarten Vorbereitung und Analyse. Was ist über den Gegner bekannt? Wie hat er bisher agiert? Wie will man selber spielen? Was ist beim eigenen Spiel noch verbesserungswürdig?

Die aktuelle Entwicklung des Pokerspiels wird als positiv bewertet. Poker hat sich in den vergangenen Jahren als moderner Sport eingebürgert, der Fortbestand liegt aber deutlich im geregelten Vereinssport.

Dieses spannende und unterhaltsame Kartenspiel wird, wie andere Sportarten auch, weltweit von vielen Spielern und in vielen verschiedenen Varianten gespielt: Vom beliebten Texas Hold‘em mit Single- oder Multitable-Turnieren bis zum Heads-Up, von Omaha über Stud bis Draw.

Dem Pokersport fehlen derzeit noch Ligen, die durch eine ausreichend hohe Anzahl an Spielen in der Lage wären, Glück auszugleichen. Dass Poker kein Glücksspiel ist, wäre dann für jeden ersichtlich, und das schlechte Image, das Poker heute immer noch hat, würde sich wandeln. Dadurch würde sich das Pokerspiel weltweit etablieren und anerkannt werden.

Diesem Ziel hat sich der Deutscher Poker Sportbund e.V. (DPSB) verschrieben. Er will nationale Poker-Meisterschaften in Deutschland etablieren und damit die Entwicklung des Pokersports in Deutschland fördern und seine Anerkennung als eine Denksportart (Mind Sport) sichern.

Ja zum Poker !

Vergessen Sie Revolverhelden und Saloons - Poker ist schon lange kein Hinterzimmerspiel mehr. Poker hat sich längst als seriöses Spiel etabliert und findet immer mehr Anerkennung. Geblieben ist die Spannung, die sich noch heute auf jedem „Pokerface“ ablesen lässt. Jeder, der schon mal Poker im Fernsehen gesehen hat, weiß wie spannend es zugehen kann und wie wendungsreich der Spielverlauf mit jeder neu aufgedeckten Karte sein kann.

Spätestens seit Pius Heinz im November 2011 der erste deutsche Poker-Weltmeister bei der World Series of Poker (WSOP) in Las Vegas wurde, wurde Poker auch in Deutschland populärer. Dass das Team Germany um Kapitän Jan Heitmann bereits 2009 auf den Bahamas den World Cup of Poker gewann, blieb im Heimatland dagegen noch weitgehend unbeachtet. Ebenso wie der deutsche Sieg mit Teamchef Stephan Kalhamer beim ersten IFP Nations Cup of Match Poker 2011 in London.

Der Deutsche George Danzer gewann 2014 sogar das Rennen um den begehrten Titel WSOP Player of the Year, nachdem er fünf Mal am Final Table landete und dabei drei Bracelets gewann! Mit einer unvergleichlichen Performance über die ganze Saison 10 der European Poker Tour (EPT) sicherte sich der Deutsche Ole Schemion ebenfalls den Titel „Player of the Year“ 2014.

Poker wird gesellschaftlich noch zu stark verteufelt. Traditionell hat das Pokerspiel weiterhin weltweit mit rechtlichen Problemen zu kämpfen und wird von vielen Betrachtern dem halbseidenen Milieu zugeordnet. Dabei geistern viele Vorurteile durch die Ämter und Ministerien, gegen die die Vertreter der Pokerszene immer wieder mühsam ankämpfen müssen.

Poker ist nicht nur der Name des Kartenspiels, sondern bedeutet auch einen Vierling im gleichnamigen Kartenspiel, und abseits vom Kartenspiel wird es oft als Synonym für Verhandlung mit hohem Risiko, ein Kräftemessen der mentalen Art, verwendet.

Pokern schult, wenn man es ernst nimmt und sich „wissenschaftlich“ damit auseinandersetzt, die wichtigen Fähigkeiten wie risikoneutrales Denken, Entscheidungsbereitschaft, Entscheidungsverantwortung und Siegeswille. Eigenschaften, die man unserer Jugend nicht vorenthalten muss.

Poker als Sport? ‑ der CoinsClub e.V. in Lüneburg macht es möglich! 

American Airlines liegen gegen die Ducks mit 82:18 vorn. Ein Ergebnis aus dem Football? Mitnichten, hier geht es um Gewinnwahrscheinlichkeiten beim Pokersport und bedeutet, dass eine Starthand mit zwei Assen (AA = American Airlines) gegenüber zwei Zweien (22 = „Enten“) eine hohe Gewinnchance hat.

Wer wissen will, wie Anna Kournikova gegen die Schneemänner abschneidet, sollte beim CoinsClub e.V., dem einzigen Lüneburger Pokerverein, vorbeischauen. Hier kann man noch mehr über Poker-Spitznamen erfahren und natürlich auch mitspielen!

Übrigens: Die Starthand Ass-König (AK = Anna Kournikova, die Tennisspielerin wird oft als „sieht gut aus, gewinnt selten“ beschrieben) würde gegen die Schneemänner (zwei Achten = 88) mit 44:56 hinten liegen!

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